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Keiner liest mich richtig.

Keiner liest mich richtig.

Projektleiterin

Die Nachricht klingt dramatisch: „Online-Artikel werden selten zu Ende gelesen“. Das ist zusammengefasst das Ergebnis einer Untersuchung des Slate-Autors Farhad Manjoo, der seine Studie mithilfe von Daten des Analyse-Unternehmens Chartbeat erstellt hat. Da haben wir es nun. Und was machen wir damit? Schockiert die Hände von der Tastatur lassen? Uns grämen, weil unsere Arbeit nicht ausreichend wahrgenommen, geschweige denn gewürdigt wird?

Nicht wirklich. Denn so ganz neu ist die Erkenntnis doch gar nicht und vor allem ist sie kein reines Online-Phänomen. Wer, so wie der ein oder andere bei plan p., sein Handwerk noch klassisch im (Print-)Journalismus gelernt hat, dem wurde schon frühzeitig ans Herz gelegt, größten Wert auf Headlines, Bildunterschriften, Vorspänne und Zwischentitel zu legen. Denn diese Elemente werden nachweislich als Erstes gelesen. Dass man einen Leser bis zum letzten Satz bei der Stange hält, ist dagegen zwar möglich, aber doch eher selten.

Blogfoster

Neu in Zeiten des digitalen Publishings ist aber, dass man heute direkt und ohne große Studien und Leserbefragungen weiß, ob und wie Inhalte wahrgenommen werden. Und die Anlayse-Möglichkeiten werden immer besser: So geht mit „blogfoster“ gerade wieder eine neue Analyse-Software speziell für Blogs auf den Markt, die beispielsweise nicht nur die ‚üblichen‘ Kennzahlen wie Klicks und Seitenaufrufe misst, sondern auch die Aktivität der Besucher, zum Beispiel durch Kommentare.

Ob online angebotene Inhalte wirklich beim Nutzer ankommen, wird also immer besser messbar. Frustpotenzial für die Autoren? Vielleicht. Vor allem aber eine gute Möglichkeit, die Angebote ständig weiterzuentwickeln und auf die Bedürfnisse der Nutzer auszurichten.

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